Flur XI
Die Flur XI liegt in einem Bereich, der stark von kleinen Waldstücken, Hanglagen und alten Wiesenflächen geprägt ist. Viele der Namen beziehen sich auf das Buschäldchen, ein kleines Gehölz, das als Orientierungspunkt und Nutzungsgrenze diente. Andere Namen greifen typische rheinische Geländebegriffe wie „Höhl“ oder „Pletz“ auf, die auf schattige Hanglagen oder lichte Wiesenplätze hinweisen. Insgesamt zeigt Flur XI eine kleinstrukturierte, waldnahe Kulturlandschaft, in der natürliche Vegetation und traditionelle Nutzung eng miteinander verwoben sind.
Flur XI
Im Buschwäldchen.
Vorn auf dem Buschäldchen.
Hinten auf dem Buschäldchen.
Auf der Höll.
Im Weispletz.
Flur XI: Bedeutungen der Flurnamen
Im Buschwäldchen
„Buschwäldchen“ bezeichnet ein kleines Gehölz oder Waldstück.
Wahrscheinlich:
Parzellen innerhalb oder direkt im Bereich dieses kleinen Waldstücks.
Vorn auf dem Buschäldchen
„Vorn“ → dorfnahe Seite.
„Auf“ → leicht erhöhte Lage oder Randbereich.
Wahrscheinlich:
Der vordere, zum Dorf hin gelegene Teil des Buschäldchens.
Hinten auf dem Buschäldchen
„Hinten“ → vom Dorf aus gesehen rückwärtige Seite.
Wahrscheinlich:
Der hintere, abgelegenere Teil des Buschäldchens, oft dichter bewachsen oder weniger genutzt.
Auf der Höhl
„Höhl / Höll / Höhle“ in Flurnamen bedeutet selten eine echte Höhle.
Typisch sind:
- steile, schattige Hanglage,
- enge Geländemulde,
- dunkler, eingeschnittener Bereich.
Wahrscheinlich:
Ein schattiger oder steiler Hangabschnitt innerhalb von Flur XI.
Im Weispletz
„Pletz / Platz / Pletsch“ → lichte, ebene Fläche, oft Wiesenplatz oder kleine Rodungsinsel.
„Weis“ könnte auf Wiese, hellen Boden oder einen alten Namen zurückgehen.
Wahrscheinlich:
Eine lichte, ebene Wiesenfläche, die als kleiner Platz oder Rodungsinsel genutzt wurde.